Anna goes to Sweden

Mein Weg nach Schweden begann im August 2019. Nach meinem Sommerurlaub an der Hohen Küste hatte ich mich sofort in Land und Leute verliebt. Wunderschöne Natur. Ruhe. Einsamkeit. Es war wahnsinnig entspannend. Raus aus dem Stress, aus dem täglichen Wahnsinn. Da im Jahr 2019 einfach unglaublich viel passiert ist, war ich sehr dankbar über diese relativ spontane Auszeit.

Skeppsmalen

Ich hatte Schweden niemals als Reiseland im Hinterkopf, nur durch einen Zufall bin ich darauf gestoßen. Ich hatte mir Schweden immer kalt, kahl und windig vorgestellt. Aber das Land hat mir das Gegenteil gelehrt. Die Temperaturen waren ähnlich wie in Deutschland, kahl war es gar nicht und ja windig schon, aber sehr angenehm. Außerdem mag ich Wind 😉

In Schweden selbst war mir gar nicht so bewusst, wie sehr mir das Land eigentlich gefällt. Erst zurück in Deutschland habe ich bemerkt, dass ich Schweden so sehr vermisse. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie blau der Himmel in Schweden ist! So ein blau habe ich rund um München niemals gesehen.

Zurück in der Großstadt fiel mir erst auf, welches Frustrationslevel ich schon erreicht hatte. Die Menschen nervten mich, der Verkehr, die Luft etc. Ich war einfach nur noch schlecht gelaunt. Und die Sehnsucht nach Schweden wurde von Tag zu Tag größer….

Skeppsmalen

Immer wieder sah ich mir die Urlaubsbilder an und ganz tief hinten in meinem Kopf sagte eine Stimme: „Naja jetzt bist du noch jung und unabhängig, der beste Zeitpunkt ins Ausland zu gehen wäre jetzt“ und langsam wuchs der Gedanke und wurde immer größer………